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25.07.201612 Uhr aufstehen, wieder zum Stadion. Doch die Fotzen von Partizan wollen uns noch immer nicht ins Stadion lassen. Das sind die allerletzten Hurensöhne!!! Also ab in die Szenekneipe vom roten Stern. 2 riesige Schinken Pizzen und etliche Bier später, machten wir uns auf den Weg zum Stadion. Der offizielle Shop der Ultras konnte im inneren des Stadions besucht werden. Das Loyalisten Deutschland Shirt kam in diesem Shop sehr gut an. Saubere Arbeit Jungs. Nachdem uns freundlicherweise die kyrillische Schrift auf den Shirts übersetzt wurde, kauften wir einige Shirts und Sticker..... Shirts im Hostel abgelegt und ab inne Pinte. Long Island 2,50€ und Bier 1€, da geht was. Schöner Schuppen, die Bedienung feierte uns für die erhöhte Schlagzahl beim Long Island Ice Tea Konsum. Nachdem die letzten Züge der für 2€ erworben Zigaretten geraucht wurden und der letzte Rest aus dem Glas geschlürft wurde, ging es in die gegenüberliegende Kascheme. Dort wurde uns nach mehreren Getränken vom Nachbartisch ein serbisches Nationalgetränk serviert. Dieses zog uns die Socken aus. Hölle !!!!! Würgereiz unterdrückt und noch 3-4 von diesen Geräten weggelascht. Im Gegenzug servierten wir dem netten Ehepaar ein feines deutsches Gesöff. Jägermeister. Man kam ins Gespräch und es würde uns angeboten, zu einem Partyboot zu fahren. Dies wurde jedoch zunächst abgelehnt, um eine schäbige, serbische, ca. 40 jährige, total besoffene Schlampe zu vögeln. Eine Partei unseres Tagteam wies die alte darauf hin, dass es lediglich möglich ist uns nur im Paket zu buchen. Die Buchung wurde mit der Einschränkung, nicht in den Arsch, bestätigt, jedoch beim aufschließen des Hostels storniert. Verstört lief die Lubni zum Taxi. Scheisse ! Wir hofften, dass wir das Angebot des Ehepaares erneut zur Erwägung ziehen können und kontaktierten sie. Sie waren schon zu Hause doch kehrten um, um uns zum Hafen zu fahren. Geile Leute!! Das angepeilte Ziel war ein Electro Boot. Scheisse schon zu. Na dann halt auf ein Black Musik Boot, da sind bestimmt auch geile Nutten. Den Eingang passiert erwartete uns eine beschissen, gottverdammte Bonzenparty. Was für schwuchteln. 3 Liter Flaschen auf dem Tisch, hier muss anscheinend jeder zeigen was er hat. Als wir zwei Bier holten, die zusammen 10€ kosteten, reichte es uns. Die deutsche Assifront musste den Schnöseln zeigen, wo der Hammer hängt. Die Hälfte unseres Teams entkleidete sich komplett, schlackerte seinen Penis elegant in Richtung der Bastarde und sprang in den, sich auf dem Boot befindenen Pool. 200 Leute waren geschockt, 2 lachten sich tot.....Wir!! Nachdem der Securitydienst den nackten Mann darauf hinwies, dass dieses nicht gestattet ist, sprang dieser in erneut in die Fluten und zog eine Bahn. Nun raus aus dem Wasser und anziehen. Der andere Teil der Reisegruppe Immervoll präsentierte 5 min später ebenfalls sein bestes Stück und posierte nackt im Pool. Schnell raus aus dem Pool, denn der Securitydienst hatte die Türsteher armiert. Halbnackt, mit den Schuhen in der Hand, würde sich geschickt an den Maschinen vorbeigemogelt und das Boot in Usain Bolt Manier verlassen. Ziel: nächstes Boot. Angekommen lästerte man zusammen mit dem Barchef über die Knechte nebenan. Zunächst wurden mehrere 0,33 bestellt, doch dann ging das Verlangen Richtung Jägermeister kurze Glas in die große Bier mit eine Schuss guaranaliquid. Der Barkeeper war sehr angetan von dieser Idee und servierte auch den anderen Gästen kein normales Bier mehr. Das Springen vom Boot wurde uns zum Glück untersagt, da Unterwasser mehrere Strömungskanele fließen. Einem tanzenden hoo-la-hoop Girl wurde der Ring entrissen und eine Show unsererseits aufgeführt. Die Gäste waren sehr angetan und klatschten im Kreis. Einige andere Stangenmoves schlugen komplett fehl. Deshalb wurde sich wieder exzessiv auf den Suff konzentriert. Nachdem der Barkeeper ebenfalls das serbische Nationalgetränk servierte, musste eine Partei sich oral auf der Toilette entledigen. Doch dass war nicht das Ende des Abends, sondern spornte zu neunen Abenteuern an. Dem Barkeeper wurden kippen geschenkt, dafür konnte umsonst gesoffen werden. Um 7 Uhr machte das Boot zu. Scheisse !!! Doch der Barkeeper dachte nicht an Feierabend und fuhr mit uns und mit 4 Promille, da er selbst sein bester Kunde war, quer durch Belgrad zu einem Fresstempel. Dort kaufte er uns das leckerste cevapcicisandwisch, was die Menschheit je gesehen hat und 3 halbe. Korrekt !!!! Auf der Rücktour quer über die Autobahn, durften wir lenken. Komplett geisteskrank, aber latscho !!!! Er fuhr uns direkt vor die Tür unseres Hostels. Dort angekommen eskalierte die Situation. Es wurde getestet ob die Zimmer der anderen Gäste offen sind. Zum Glück nicht!!! Danach die nächste Aktion. Die zum trocknen aufgehängte cap war noch nass, dieses weckte unglaubliche Aggression beim Besitzer. Schränke wurden durch den Raum gepfeffert, doch anstatt die andere Person den Unsinn stoppt, warf dieser in perfekter EM-Manier einen Ledersessel auf sein gegenüber. Dieser erwiderte den Angriff und nahm den Schreibtischstuhl und pfefferte ihn in sein gegenüber, sodass die Rollen abbrachen. Der Abgeworfene war stinksauer und machte einen Kick gegen die weiße Wand. Jetzt hat die weiße Wand auch noch schwarze Schuhabdrücke abbekommen. Von diesem Anblick fasziniert wurde zu guter letzt auch noch eine Glaslampe weggetreten. Diese war nach dieser Attacke irreparabel und musste entsorgt werden.... Doch wo ? Sachen raus aus dem Rucksack, Lampe rein und ab in die Gasse. Nachdem wir uns der Lampe entledigt hatten hoben wir Geld ab um uns eine professionelle auf das Zimmer zu bestellen. Eine SMS und mehrere besuche von serbischen schmutzseiten konnten leider nicht weiterhelfen, da man einfach mit dem Handy in der Hand einschlief. Zerstörung des Tages: 2 Schränke, 1 Lampe, 1 Schreibtischstuhl, 1 Ledersessel, eine Gardinenstange und Fußabdrücke in unmenschlicher Höhe. Erbeutetes Gut: 2 Biergläser und ein kurzer.

26.7.16 19:46, kommentieren

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So schön kann Fußball sein!!!!!

24.07.2016Aufgewacht, beiden Parteien geht es gut... Ungewohntes Gefühl. Unser heutiger Plan, wir hatten kein Plan. Losgestiefelt Richtung Fussballstadion und auf dem Weg ein paar Sehenswürdigkeiten abgeklappert. Ankunft am Stadium des Roten Stern Belgrad. Der absolute Hammer! Hier sieht man was Fußball wirklich ist. Keine Werbung der Sponsoren, sondern Fan und Szenegraffitis schmücken die Wände des Stadions. Besonders ins Auge fiel ein Graffiti, auf dem ein durchgestrichenes Messer zu sehen war. Leider war Sonntag und das Stadion war geschlossen. Doch der Platzwart, oder was auch immer seine Aufgabe war, lies uns einen Blick ins Stadion gewähren. Für Fans des traditionellen Fußballs ein absolutes Muss! Wir setzten unseren Weg Richtung Partizanstadion fort. Dies war erstaunlicherweise lediglich 150m Luftlinie entfernt. Der Weg dahin war gespickt mit verwinkelten Gassen und schäbigen Hochhäusern. Hier muss die Post abgehen!!! Der Ausdruck Nachbarschaftskrieg hat hier eine andere Bedeutung. Auch der Anblick dieses Stadions machte dank imposanter Graffitis Lust auf mehr. Ein besonders auffälliges Graffiti war hier ein Baby mit einem Schlagstock. Die ersten unsympathischen Leute in diesem Land traf man an diesem Stadion. Die Mitarbeiter verwehrten uns den Zugang zum Stadion. Was für Hurensöhne!!! Daten: Roter Stern Belgrad. Gegründet: 1945 Stadionname: Marakana Plätze: 55.538 // Partizan Belgrad. Gegründet: 1945 Stadionname: Stadion Partizana Plätze: 32.710// Der Hunger trieb uns anschließend in ein serbisches Restaurant, in dem wir einen riesen Grillteller mit verschiedenen Spezialitäten aßen. Sehr lecker! Nun noch in die Innenstadt auf 1-10 Bier, Straßensuff. Um 4 Uhr morgens, dann ab ins Bett.

26.7.16 17:49, kommentieren