Touririssmus

21.07.2016 Aufgewacht. Totale Zerstörung! Auf zum Supermarkt. Yoghurtdrink für bessere Laune. Denkste, die Idioten hier trinken die Scheiße mit Kohlensäure. Was soll das denn. Plan für heute: Stadtrundfahrt. Jedoch erstmal zum Bahnhof und Tickets für die auf Samstag angesetzte Bahnfahrt nach Belgrad buchen. 15€ für 400 km. Schnapper! Dann schnell die Tickets für die Stadtrundfahrt gekauft+ Pivo und Wino. So kann die Reise beginnen. 24 Stopps lagen vor uns, doch nach den ersten 10 Stopps war der Alkohol leer. Dass wir nach dem gestrigen Abend solch einen Zug an den Tag legen konnten, hatten wir nicht erwartet. Also runter von dem Scheiss Bus und gucken wo wir neuen Stoff herbekommen. Aber in dem ungarischen Abklatsch der Champs et Lysee gab es weit und breit nichts außer Tretboote. Na toll! Dann halt so. Also ab auf ein blaues Tretboot mit der Aufschrift Police und die Leute auf dem See kontrolliert. No Photos and your driving license. Da jedoch niemand eine solche hatte, mussten wir zu anderen Maßnahmen greifen. Wir rammten die Banditen. Bei einigen kam die Autoscooter Aktion gut an, der andere Teil war schockiert. Erstmal den Lautsprecher an, bisschen Reggae, bisschen baden. Nachdem diese unsinnige Aktion beendet war, mussten wir eine gewisse Zeit auf unseren nächsten Bus warten. Als der Drecksbus endlich ankam, konnte die Tour fortgesetzt werden. Auf der Fahrt schmiedeten wir den nächsten Plan. Ziel: Trotea, erstmal essen und ballern. Dort angekommen wurden wir wir mit einem Lächeln begrüßt, denn jeder in dem Schuppen wusste was Programm ist. Unser Freund wies uns einen der besten Plätze im Restaurant zu. Ein kleiner Schnack über das gestrige Spiel lockerte die Stimmung, sodass das Verlangen Richtung Weißwein ging. Perfekt, das Spiel kann beginnen. Nach den ersten drei Tellern entdeckten wir ein wichtiges Detail, welches durch den Suff des vorherigen Tages untergegangen sein musste. Ein riesiger Grill an dem live gebraten wird, was auch immer man befiehlt, war auf einmal da. Ab diesem Moment schoss der Schuppen endgültig den Vogel ab. Denn neben Schweinemedallions im Baconschlafrock gab es unteranderem Haifisch. Also gefressen und gefressen werden, hau rauf das Ding und sieh zu das es fertig wird. Nach 9 Tellern dann der Schock, es geht nichts mehr. Selbst 3 kippen, ein Espresso und 2 Toilettengänge konnten an der Situation leider nichts ändern. Trotzdem wurden in der restlichen Zeit etliche Getränke heruntergewürgt. Nach dem Bezahlen ging es auf schnellstem Wege zum Supermarkt, denn es durfte keine Lücke in der Getränkeversorgung entstehen, wir sind ja schließlich nicht zum Spaß hier! Parksuff 2.0!!! Da man das auch zu Hause kann, fuhr man im Verlaufe der Nacht in die größte Kneipe Budapests. Auf dem Weg dahin verfolgten wir klingelnd einen Streifenwagen, der sich direkt auf diesen Spaß einließ und mit Absicht langsam fuhr. Nachdem man durch die Partymeile fuhr, ging das Fenster des Streifenwagens runter und ein Arm mit einem Schlagstock ragte heraus. Zum Glück waren wir am Ziel und konnten unsere Fahrräder abstellen. Also ab in die Kneipe. 6 Stockwerke reinster Suff. Perfekt für Trinkwütige Deutsche! Nach etlichen Getränken zeigte die Pegelanzeige mal wieder Höchststand an, infolge dessen wurde das Lokal verlassen. Auf der Straße sah man 2 Personen, die eine Person am Kragen packten und die Fäuste ballten. Einsatz für Team Deutschland. Die Streithähne wurden rabiat mit Würgegriffen getrennt und darauf hingewiesen, dass 2 gegen 1 alles andere als fair ist. Ein 2 gegen 2 wurde unsererseits angeboten. Leider stellte sich heraus, dass es lediglich ein Streit zwischen Freunden war. So dachten wir uns, lass das Volk mal machen. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es dann ab ins Bett!

22.7.16 19:33, kommentieren

Werbung


Grottenkick und suffapest!

20.07.2016Endlich hat es geklappt. Endlich hatten wir die Scheiss Fahrräder. Mit diesen machten wir uns direkt auf den Weg zum Restaurant "Trotea". 11€ all you can eat and drink. Top Angebot: Champagner für die assis! Nach einer halben pulle ab zum Buffet gucken was der Schuppen hergibt. Dann Verwunderung, es gibt einfach alles in diesem Laden. Verrückt!! Von Salat über Fleisch, Suppen, Obst, Kuchen, Gemüse, Desserts.....😳 kurz auf die Toilette um Platz zu schaffen, denn wir hatten noch circa eine Stunde Zeit um uns den totalen Suff zu geben. Bier Bier Bier Bier! Selbst die Bedienungen mussten lachen, da die Getränke schneller getrunken wurden als sie serviert wurden konnten. Eine Bedienung der Lokalität bestätigte unsere Annahme: heute Abend cl-quali. FTC Budapest vs. Partizani (Albanien) Das geschulte Auge konnte die Nassglatze gleich als Fußballfan identifizieren. Mit übervollem Magen und leicht angeschossen ging die Reise los. Verkehrte Welt: wir fragten 30 Personen, wo das Stadion ist, lediglich die Bullen sagten die Wahrheit. Nach einer 4 stündigen Fahrradtour kamen wir am Stadion an. Jetzt schon wieder das nächste Problem, wohin mit diesem gottverdammten Scheiss Fahrrädern. Erst bekommen wir keins und jetzt werden wir es nicht mehr los. Als auch diese Strapaze überstanden wurde ab zum Stadion. Keine Karte ohne Registration.... Was für eine scheisse. Also ab in die Registraturschlange. Diese ähnelte der Länge her einem Stau auf der A2. Dass heißt: wer zeitig das Stadion betreten will, muss sich vordrängeln. Für uns ein leichtes Spiel. Nun kann die Registrierung beginnen. 5€ kostet die Scheisse auch noch. Nicht nur Personalien, sondern auch Fotos und Handabdrücke wurden aufgenommen. Hölle ! Dann ab zum Ticketschalter. Endlich mal mussten wir nicht meckern, 8 € für Cl ist okay. Unser Wunsch uns neutrale Plätze zu geben wurde nicht erhört und man steckte uns in die Fankurve. Beim Betreten des Stadions stellten wir fest, dass anscheinend der gesamte Ordnerdienst von Hooligans übernommen wird. Nicht schlecht die Kerle. Jetzt erklärt sich auch der fightclub mit Vereinswappen circa 200 Meter vor dem Stadion. Stabil! Dann noch schnell ein Icetea und ein alkoholfreies Bier (SCHEISS UEFA) und Kürbiskerne am Shop für 3 € gekauft und ab auf die Tribüne. Das Stadion umfasst 22000 Sitzplätze. Von diesen waren circa 6000 durch heimische Fans besetzt. Partizani reiste mit circa. 50 Mann an. Nahezu alle waren Oberkörperfrei. Die Stimmung war miserabel und das Spiel konnte mit einem Kick zwischen groosmoor 2 und nienhagen 3 verglichen werden. Man muss die Mannschaften nicht kennen um zu ahnen wie das Spiel verlief. Das Hinspiel endete 1:1. Auch so endeten die 90 min. Das heißt Verlängerung. Auch jetzt hatte anscheinend keine Mannschaft Lust Fußball zu spielen, sodass die Partie im 11 Meter schießen entschieden werden sollte. Selbst hier zeigte die Heimmannschaft ihr Unvermögen. Endstand 2:4. 2 Minuten später war das Stadion leer. Außer 50 Albanern waren alle stinkwütend. Auf dem Weg zur Bahn trafen wir einen Ossi in einem oldschool Budapest Trikot. Dieser erklärte uns, dass aufgrund der neu eingeführten Registratur die Fans den Support boykottieren. Jetzt höllensuff. Da Bier nicht mehr schmeckt, muss der Schnaps her. Die assis wollen besoffen sein, also zum Supermarkt und dann ab in den Park. Was ist denn hier los ? Wie im Hindukusch, nur Granaten. Fantastisch. Von der Nachbarbank wurde folgendes vernommen: i actually dislike Germany. Direkt wurde sich zur Bank gedreht und auf deutsch gepöpelt. Den 3 Granaten war die Angst ins Gesicht geschrieben. Desto trotz nahm man mit den vollbusigen Wohnwagenliebhaberinnen des Nachbarlandes 🇱🇺 ein paar viele kühle Getränke auf. Es würde sich gut unterhalten, Frisbee gespielt, getanzt, gepöbelt und rumgemacht. Zur Verabschiedung fiel der Satz: now we Love Germany. Mission erfüllt💪...... 7:30 Uhr ab ins Bett.

22.7.16 15:55, kommentieren